Schatten IT

Als Schatten IT bezeichnet man IT-Systeme, die von Nutzern eingesetzt werden, ohne dass eine zentrale IT-Abteilung die Verwaltung übernimmt, noch von der Existenz in ihrem Netzwerk weiß.

Der Hauptgrund für das Entstehen solcher Schattensysteme ist, dass die IT-Verantwortlichen die eigenen Systeme nicht am Bedarf der Anwender ausrichten und somit eine Unzufriedenheit bei den Nutzern existiert und diese sich in der Ausübung ihrer Arbeit behindert fühlen.

Mit dem Aufkommen großer Clouddienste wie AWS und Google hatten vor ca. 8 Jahren vor allem Enterprise Unternehmen große Probleme Schatten IT-Systeme zu verhindern. In den oftmals dezentralen Organisationen hatte eine zentrale IT-Abteilung oft wenig Einblick in die individuellen Arbeitsprozesse oder zog sich auf einen nicht mehr zeitgemäßen Unternehmensstandard zurück.

So nutzten z.B. Vertiebsmitarbeiter DropBox zum Datentausch statt der firmeneigenen Datenserver, weil darin die Funktionen zum einfachen Datenaustausch weitaus komfortabler gelöst waren. Oftmals werden solche Systeme sogar über Firmenkreditkarten bezahlt und als „Spesen“ o.ä. abgerechnet.

Neben allen Aspekten des Datenschutzes und der Sicherheit ist es extrem schwierig Schatten IT im eigenen Unternehmen wieder einzufangen und in eigene, überwachte und sichere Dienste zu bringen. Gegenüber Cloudanbietern muss das eigene System sich behaupten und Nutzern einen noch größeren Mehrwert bieten. Werden solche Dienste gegenüber Kunden genutzt, wird es nahezu unmöglich diese Strukturen aufzubrechen und zurück ins Unternehmen zu holen.

In der Corona-Pandemie wurden massiv Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt, ohne dass die Unternehmens IT auf ein verteiltes Arbeiten aller Mitarbeiter vorbereitet war. Die Folge war gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen ein Aufkommen von Clouddiensten neben der offiziellen IT, um sich gegenseitig auszutauschen. Zoom, Skype und weitere Videoplattformen wurden zum Teil von unterschiedlichen Teams im gleichen Unternehmen genutzt. Mit der Folge eines nicht bezifferbaren Reibungsverlusts durch Informations-Silos.

Auch in Schulen hielten die IT-Systeme dem Ansturm nicht Stand. Planungsgrößen für Serverleistung und Lizenzen waren deutlich zu klein von den Verantwortlichen in der IT gewählt worden. Die Folge waren Ausfälle und das Aufkommen von nicht verwalteten Tools. Eine Kontrolle ist unmöglich, wenn der Lehrer für seine Klasse aus dem Homeoffice plötzlich WebEx verwendet. Eltern und Schüler tragen das mit (zum Teil wird es auch darüber finanziert), weil mit den offiziellen Tools kein effektives Arbeiten möglich ist.

Unser Tipp: Machen Sie sich qualifiziert Gedanken zu Ihrer Homeoffice Strategie. Nutzen Sie den Erfahrungsschatz von Beratungsunternehmen wie Offenberg & Zander und sprechen Sie im Vorfeld Szenarien durch. Wir können Ihnen mit unserer Expertise Lösungen aufzeigen, die Ihre Mitarbeiter gerne nutzen werden und machen mit Ihnen auf Wunsch auch eine Risikoanalyse.

Vermeiden Sie Schatten IT, indem Sie vorher mit uns sprechen.

Mehr Nähe durch Collaboration

Deutschland steckt im Lockdown und das bekommen immer mehr Menschen zu spüren. Teams in Unternehmen fragmentieren durch Homeoffice, Schulklassen sitzen isoliert zuhause und auch der Besuch bei Verwandten wird immer schwieriger, je höher die Inzidenzen steigen.

Der Blick zu Collaborations-Lösungen fokussiert sich oft auf das Erledigen von Arbeitsaufträgen oder das Vermitteln von Wissen. Aber reicht uns das nach so langer Zeit in Distanz? Wir brauchen Ankerpunkte für die soziale Gruppe, die Teeküchengespräche, den Pausenhof oder das Kaffeekränzchen.

Gerade im sozialen Gefüge sind technologisch niederschwellige Angebote ein Schlüssel zum Erfolg, da die Hürden niedrig sind und der Erfolg schnell erzielbar ist.

Lösungen sind am Markt vorhanden und einsatzbereit. Wir beraten seit Jahren Unternehmen und Privatpersonen erfolgreich bei der Einführung der passenden Strategie gepaart mit einer Lösung. Natürlich mit Blick auf Kontrolle, Sicherheit und Datenschutz. Hier müssen wir aber feststellen, dass die datenschutzkonforme Lösung nicht die einfachste ist. Oder in der Bereitstellung und Administration große Investitionen notwendig wären.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen ist ein vielfach ausgerufenes Motto. Das bedeutet aber auch, sich Gedanken zur Zielsetzung von Collaboration zu machen und ggf. Sensibilität von Daten neu zu bewerten. Daher ein Appell an alle Verantwortlichen: Seien Sie offen für Lösungen, denken Sie kreativ und schaffen Sie Lösungen für wirkliche Zusammenarbeit. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl geeigneter Werkzeuge für Ihren Anspruch, denn wir beschäftigen uns seit fast 20 Jahren mit Collaboration. Sprechen Sie mit uns, gemeinsam finden wir Wege.

Eine kleine Asuwahl verfügbarer Lösungen, mit denen wir uns Beschäftigen:
Teams, Webex, Zoom, GoTo, BlueJeans, Jitsi, Big Blue Button, Slack, wonder, Chime, Skype, WebRTC, Cloud PBX

Homeoffice mit KI absichern

Mitarbeiter im Homeoffice, Kinder im Homeschooling oder mehr IoT im Netzwerk. Alle diese Szenarien stellen die Netzwerksicherheit vor neue Herausforderungen. Mitarbeiter im Homeoffice entziehen einen Teil des Netzwerks der Sicherheitskontrolle des Unternehmens, Kinder im Homeschooling sollten mehr Schutz beim Surfen erfahren, damit sie nicht versehentlich bei einer Recherche im Internet plötzlich Schadsoftware laden und die neue Netzwerkkamera oder der Smart-TV funken unkontrolliert ins Internet.

Mit unserem Partner Securepoint haben wir Intelligent Cloud Shield (ICS) im Angebot. Dieser Schutz kontrolliert mit Hilfe einer KI Netzwerkanfragen und blockiert verdächtige Aufrufe im Internet. Damit wird es deutlich schwieriger für infizierte Geräte, Kontakt zu Kontrollservern aufzunehmen. Ein weiterer Vorteil ist das Durchsetzen von Filtern zum Schutz der Kinder vor Gewalt, Pornografie oder Drogen im Netz.

Die Lösung lässt sich in jedem Netzwerk integrieren und kann zusätzlich zu bestehenden Abwehrprogrammen wie Firewall, Virenschutz etc. ein weiterer, effektiver Baustein für mehr Schutz im Netzwerk sein. Lesen Sie das Whitepaper von Securepoint hier.

Als Partner von Securepoint integrieren wir ICS nicht nur in Ihrem Netzwerk, sondern überwachen auf Wunsch auch den Service für unsere Kunden. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, wie einfach es ist, auch Ihre Netzwerksicherheit mit ICS zu erhöhen.

Robust, Resilient, Krisenfest

Wie wollen Sie Ihr Geschäft ausrichten?

Robust


Sie und Ihr Geschäft stehen in einer Krise wie ein Fels in der Brandung. Auch ohne, dass Sie sich ändern prallt eine Kise an Ihnen ab. Aber wie bei jedem Fels wird eine dauerhafte Errosion ggf. an Ihrem Geschäft nagen.

Resilient


Ihre Prozesse und Handlungen nehmen eine Krise als äußeren Zwang, Sie ändern sich in der Krise und können nach der Überwindung wieder mit Ihrem Geschäft weiter machen wie zuvor.

Krisenfest [, das]


Sie nehmen eine Krise als Chance wahr. Nutzen Sie Änderungen durch äußere oder innere Zwänge, um Ihr Geschäftsmodell und Ihr Verhalten zu modifizieren um nach der Krise verändert und stabiler herauszugehen.

Wir befähigen Ihre IT krisenfest zu werden und geben Ihrem Geschäftsmodell die Möglichkeit jede Krise als Chance zu verstehen und dieses in Ihrer IT abzubilden. Werden Sie jetzt Kisenfest und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Wir digitalisieren für Ihre Gesundheit

Die Corona Pandemie hält die ganze Welt weiterhin in Atem. Exponentiell steigenden Infektions- und auch Todeszahlen in vielen Regionen machen oft ein sofortiges Handeln notwendig.

Wir helfen Unternehmen, Behörden und Privatpersonen mit schnellen und einfachen Lösungen in der Bereitstellung von leistungsfähigen IT-Diensten. Für die Durchführung von Projekten bedienen wir uns in unserem breiten Partnernetzwerk an IT-Spezialisten, um zeitnah auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagieren zu können. Wir managen Netzwerke und Dienste proaktiv mit unserer leistungsstarken Wartungs-Plattform und ergänzen dieses mit Prozessoptimierungen bei den Anwendern. Somit können Mitarbeiter nicht nur im Homeoffice bleiben, sondern auch effizient arbeiten und Kontakt zu Kunden und Partnern pflegen.

Auch große Projekte können wir mit unserem Hersteller-Partner Fujitsu stemmen. Sowohl in der Bereitstellung von Hardware innerhalb kürzester Zeit als auch mit Rechenzentrums-Diensten über den neuen Service Hub, können IT-Plattformen kurzfristig bereitgestellt und dennoch sicher und zuverlässig betrieben werden.

Erleben Sie mit uns wie agil Ihre IT auf neue Anforderungen reagieren kann.

Rückzug ins Rechenzentrum

… oder die Besinnung auf das Wesentliche.

Die Frage stellt sich an vielen Stellen, wenn wir mit Kunden ab einer gewissen Größe über das Management eines Netzwerks sprechen. Gerade wenn in einer sehr verteilten Umgebung gearbeitet werden soll ist die Verwaltung eines Netzwerks bis hin zur Arbeitsstation sehr aufwendig und benötigt an den einzelnen Standorten regelmäßiges IT Fachpersonal. Ob nun über Fernwartung oder physisch vor Ort.

Idealerweise kann man sich das Szenario an Schulen/Hochschulen gut verdeutlichen: Dort befinden sich etliche Nutzer (Schüler, Lehrende und Studentinnen) in räumlich getrennten Schulgebäuden oder Instituten, welche es zu betreuen gilt.

Verschiedene KnowHow Grade bei den Anwendern sind genauso zu berücksichtigen, wie Räumlichkeiten für IT Infrastruktur (z.B. Directory-Server) die die Betreuung erschweren können. Es liegt also auf der Hand den Vor-Ort-Service möglichst schlank zu halten und in einem niedrigen KnowHow-Level schnell Lösungen herbeiführen zu können. Damit können Key-User die Aufgabe übernehmen, ohne Signifikant von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten zu werden.

Das Schema zeigt auf, wie einfach man ein Cloud-Konzept umsetzen kann, um genau dieses Ziel zu erreichen. Statt Gelder in die Ausstattung und Betreuung vieler Außenstellen und Homeoffice Arbeitsplätze zu stecken wird den gesamte Stack des wertschöpfenden IT-Betriebs in eine Rechenzentrum verlagert. Dort werden alle Richtlinien zu Datensicherheit, Gefahrenabwehr und Authentizität vereint. Der Anwender benötigt letztlich einen Browser seiner Wahl, mit dem Webdienste und ggf. Remote Desktops für Legacy Anwendungen aufgerufen werden können.

Weg vom Rich Client

Hierzu ist es notwendig alle neu eingeführten Anwendungen als Web-Anwendungen auszuwählen. Die Verknüpfung mit einem SingleSignOn (SSO) Dienst ist hier obligatorisch, sodass Anwender in ihrem Arbeitsalltag nicht zu viele Anmeldedaten verwalten müssen. Sog. Rich-Anwendungen wie ein lokal installiertes Office-Paket oder auch Buchhaltungs-Softwaren sollten von den Rechnern der Anwender verschwinden.

Der Vorteil für den Anwender

Weniger Administration am einzelnen PC bedeutet eine höhere Zufriedenheit der AnwenderInnen. Zudem können unterschiedliche Formfaktoren an Endgeräten je nach Einsatzzweck genutzt werden. PC/MAC im Innendienst oder für Schreibintensive Aufgaben, Tablet bei Präsentationen oder im Außendienst oder ein Laptop für das mobile Arbeiten können von den NutzerInnen fließend gewechselt werden, ohne einen Bruch im Arbeitsfluß zu haben. Zudem kann im Fehlerfall die schnellst Hilfe bedeuten, einfach ein anderes Endgerät zu wählen und nahtlos weiter zu arbeiten.

Die Investitionen können im Rechenzentrum getätigt werden, IT Fachpersonal wird auf den eigentlichen IT-Betrieb im RZ gebündelt und nimmt den Druck von der Personalabteilung IT-Fachkräfte in hohem Maß einstellen zu müssen, welche derzeit am Markt nicht verfügbar sind.

Transfer für öffentliche Verwaltungen und Schulen

Es ist leicht zu erkennen, dass ein solches Betriebsmodell auch für einen agile Digitale Verwaltung oder den Schulbetrieb schnell umsetzbar ist und ein hohes Maß an Durchdringung erreichen wird.

Welche Produkte im einzelnen hinter diesem Konzept stecken, wie mit diesem Betriebsmodell digitale Souveränität und Unabhängigkeit von großen Cloud-Konzernen geschaffen werden kann erfahren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns gerne an.

13. Oktober – Supportende vieler Windows-Versionen

Der 13. Oktober sollte bei den meisten IT-Verantwortlichen als wichtiges Datum im Kalender markiert sein. Es endet zum Beispiel der erweiterte Support für Access 2010, Dynamics GP 2010, System Center Essential und Data Protection Manager 2010 und Visio 2010.

Viel wichtiger aber ist, dass Supportende von Microsoft Office 2010 für Windows, sowie Office 2016 für Mac und das Ende des Supports einiger Windows Versionen wie Windows 10 Build 1709 (Enterprise, Education, IoT Enterprise). Bereits am 10. November folgen der Build 1803 (Enterprise, Education, IoT Enterprise) sowie 1809 (Home, Pro, Pro Education, Pro für Workstation, IoT Core) mitsamt der Server-Version 1809 (Datacenter Core, Standard Core). Zum 8. Dezember ist dann auch für den 1903 von Windows 10 (Enterprise, Home, Pro, Pro Education, Pro für Workstations, IoT Enterprise) und des entsprechenden Servers (Datacenter, Standard) Schluss.

Nach diesem Tag wird es keine sicherheitsrelevanten Updates für die genannten Produkte mehr geben und auch der technische Support bei Microsoft wird ab diesem Zeitpunkt keine Hilfe mehr zu diesen Produkten anbieten. Sollten nach diesen Zeitpunkten noch Sicherheitslücken bei diesen Betriebssystemen/Programminstallationen auftreten, sind Sie mit Ihren Systemen/Netzwerken ungeschützt, da Microsoft keine Updates mehr veröffentlichen wird. Dass diese Lücken auftreten und Angreifer diese nutzen werden ist gewiss.

Wir als OZ IT helfen unseren Kunden dabei vorbereitet zu sein.
Beim Betriebssystem hilft eine Aktualisierung, bei Office wird man ein neues Produkt kaufen oder mieten müssen. Wir beraten Sie, um die für Sie passende Lösung zu finden.

Falls Sie nicht wissen, wie Sie Ihre Systeme aktualisieren sollen, sprechen Sie uns gerne an, wir helfen Ihnen, die Sicherheit Ihres Computers und Ihres Netzwerks zu erhalten.

Digitalisierung, Disruption, Innovation

Es ist in aller Munde: Digitalisierung. Die Corona Pandemie und der damit verbundene Lockdown im Frühjahr 2020 haben wie ein Brennglas gewirkt und gezeigt, wo unsere Informations- und Dienstleistungsgesellschaft Nachholbedarf hat. Dabei ist eines klar geworden: Unternehmen mit einem Verständnis von Digitalisierung konnten deutlich agiler auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren.

Breitband ist nicht Digitalisierung aber ein wichtiger Baustein

Das Verständnis von Digitalisierung ist im Verständnis der Führungsetagen und Inhaber weit gefasst. So hören wir in unserer beratenden Tätigkeit oft den Satz „wir haben doch schnelles Internet“. Das ist sicher gut, aber es ist eben nur ein Werkzeug. Ebenso das interne Netzwerk, Endgeräte oder Software sind nur Werkzeuge für die Digitalisierung. Denn Digitalisierung ist eine Grundeinstellung in Prozessen und Entscheidungswegen. Die Werkzeuge sind dann lediglich Befähiger. Oft werden aber Werkzeuge als Lösungen präsentiert und von großen Elektroketten und Systemhäusern als Digitalisierungslösung angepriesen. Diese Verknüpfung ist fatal, weckt falsche Erwartungen und manövriert ein Unternehmen in eine unlösbare Falle in der Weiterentwicklung.

iPad für alle – das falsch verstandene Credo

Ob Unternehmen, Schule oder Verwaltung, wir treffen oft auf die durchgängige Versorgung mit iPads. Das ist sicher keine schlechte Idee und es soll hier auch kein Glaubenskrieg über Endgeräte vom Zaun gebrochen werden. Denn Standardisierung ist wichtig und gut. Im Rahmen von Endgeräten aber nicht weit genug gesprungen. Hier werden eher Vendor-Logins kreiert, die am Ende schwer aufzubrechen sind. Diese Bestrebung verfolgen allerdings alle Hersteller, denn Microsoft, Google, Apple und Amazon bieten eigene Stores und Clouds mit starken Closed Shop Tendenzen an, die den Kunden an die Geräte des Herstellers binden.

Raus aus der Falle – Rein ins Rechenzentrum

Prozesse müssen analysiert, verändert und angepasst werden, damit die Workload in ein Rechenzentrum passt. Damit wird der Browser zur maßgeblichen Anwendung und es wird eine Unabhängigkeit vom Endgerät und Standort geschaffen. Zudem skalieren Cloud (private wie öffentliche) Ansätze im Rechenzentrum durch Virtualisierung, Containertechnologie und OpenStack. Hier gilt es die richtige Strategie zu finden, Geld zu investieren und vor allem Prozess-KnowHow.

Wer soll das alles Überblicken?

In einem Unternehmen müssen alle Fäden bei einem CDO (Chief Digital Office) zusammenlaufen. Dieser muss der Unternehmensleitung angehören oder in direkter Linie berichten und Durchgriff in alle Geschäftsbereiche bekommen. Oft werden z.B. Telefone, Rechner und Server von unterschiedlichen Abteilungen beschafft. Auch in Städten und Kommunen werden eigene Digitalisierungsbeauftragte in verschiedenen Bereichen etabliert (Wirtschaft, Bildung, Breitband). Diese Strukturen müssen aufgebrochen werden und zusammengefast werden. Der CDO muss ein IT Fachmann sein mit einem breiten Wissen zu Technologien und ihren Möglichkeiten, er muss begeistern können, prozessorientiert denken. Der wichtige Hang zu Transparenz ist eine Eigenschaft, die es dem CDO leichter macht alle Mitarbeiter (in einer Kommune auch gerne alle Einwohner) von einer einheitlichen Digitalstrategie zu überzeugen und mit Rückendeckung aller Abteilungen das wichtige Ziel zu verfolgen.

Es bleibt ein kontinuierlicher Prozess

Wichtig ist, dass Digitalisierung keine einmalige Projekt mit einem großen Budget, Fördergeldern oder Sponsoren ist. Es muss immer wieder justiert werden. Daher sollte man sich einen Partner suchen, der in der Lage ist, langfristig und Leistungsbezogen zu begleiten, wenn man die Stelle eines CDO nicht intern besetzen kann oder will. Hüten Sie sich vor „Kistenschiebern“, Einmal-Projekten und zu hohen Versprechungen.

Als OZ-IT beraten wir unsere Kunden seit Jahren erfolgreich und betrachten nicht nur die Möglichkeiten einzelner Projekte, sondern haben auch immer das große Ziel vor Augen. Wir sprechen viel mit unseren Kunden und haben immer ein offenes Ohr, um über Technik, Prozesse und Wünsche zu reden. Wir sind unabhängig in vielerlei Hinsicht, was es uns ermöglicht, immer eine kundenorientierte Lösung zu schaffen. Sprechen Sie uns gerne an.

GSuite und Chromebook – eine Alternative

Cloud Dienste sind wie Strom aus der Steckdose eine frei skalierbare Ressource für die Unternehmens IT. Ohne große Investitionen in eine eigene Infrastruktur können Unternehmen mit Cloud-Angeboten Standardleistungen wie Mail, Videokonferenzen, Dateiablagen etc. realisieren. Freie Ressourcen können so effizient in Lösungen investiert werden, die ein Unternehmen vom Wettbewerb abheben oder einen Vorteil am Markt erbringen können.

Eine weit verbreitete Lösung ist Microsoft 365, welches die bekannten Microsoft Tools aus der Cloud anbietet. Der Vorteil scheint offensichtlich, dass Mitarbeiter nicht umlernen müssen und man bekannte Anwendungen auch lokal weiterverwenden kann.

Aber gerade diese retrospektive Strategie bringt auch Grenzen in die Agilität der eigenen IT, welche nicht immer sinnvoll sind. Denn viele Fachanwendungen in Buchhaltung und Sachbearbeitung bieten Webdienste an, welche am Ende lediglich einen Browser als Frontend erfordern. Die Bereitstellung und Betreuung von sog. Fat-Clients (Voll ausgestatteten Windows PCs und Laptops) bindet Fachpersonal, welches wieder an anderen Stellen im Unternehmen fehlt.

Der größte Wettbewerber Google bietet mit GSuite eine gleichwertige Lösung für die Zusammenarbeit an, setzt aber Konsequent auf den eigenen Chrome-Browser als Zugang zu den Diensten. Zusammen mit Android als mobilem Betriebssystem erhalten hier Kunden eine tiefe Verzahnung aller wichtigen Dienste.

Eine Sonderrolle nimm Chrome OS als Betriebssystem für Tablets und Laptops (Chromebooks) ein. Anwender erhalten ein haptisches Gerät, welches ihren Bedürfnissen für die professionelle Arbeit entgegenkommt. Chomebooks sind also ein Schaufenster auf die Clouddienste der GSuite, um diese schnell und einfach bereitzustellen, haben einen geringeren Wartungsaufwand und lassen sich damit ideal in vielen Szenarien einsetzen. Mit einer USB-C Dockingstation, wird das Chromebook am Arbeitsplatz zum vollwertigen Werkzeug.

Beispiel für ein Arbeitsplatz Setup mit einem Chromebook

Darüber hinaus können Besprechungsräume kostengünstig mit Chromecast Empfängern ausgestattet werden, um Meetings mit gemischt digitalen Teams durchzuführen. Weitere Spezifikationen wie lange Akkulaufzeiten oder Touch-Monitore können mit einer richtigen Strategie die Produktivität im Unternehmen deutlich erhöhen.

Es lohnt auf jeden Fall, sich unterschiedliche Ansätze anzusehen, um eine effektive Digitalstrategie für sein Unternehmen umzusetzen. Nutzen Sie unser breites Know-How und unser Netzwerk an Spezialisten, um bei der Digitalisierung zu profitieren und nicht nur bekanntes zu „cloudisieren“. Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine Mail.

Endspurt Voice over IP Umstellung

Die Umstellung seitens der Provider hin zu Voice over IP (kurz: VoIP) Anschlüssen läuft auf vollen Touren. Die ISDN Technik aus den 1980er Jahre soll bis 2021 weitestgehend abgeschlossen sein.

Auch heute betreiben viele Kunden noch Telefonanlagen, die nicht VoIP fähig sind und warten, bis das Schreiben des Telefonanbieters den Umstellungstermin ankündigt. Dabei gibt es viele gute Gründe eine Migration zur neuen Technik mit einer Strategie zu verbinden und nicht nur als Ablöse eines Netzzugangs zu verstehen.

Voice over IP bricht Grenzen
Kunden mit einer VoIP Strategie haben die Möglichkeiten, Mitarbeiter sehr flexibel an unterschiedlichen Orten einzusetzen. Durch die Integration von Mobilfunk erübrigen sich oft kostspielige Funkzellen auf Firmengeländen. Und nicht zuletzt kann eine moderne Kommunikations-Strategie sogar die Motivation der Mitarbeiter erhöhen. Letztlich können Kunden im Zuge der Umstellung sogar in Erwägung ziehen, komplett auf eine vor Ort installierte Telefonanlage zu verzichten, was langfristig sogar betriebswirtschaftliche Vorteile bieten kann.

Gute Rat muss nicht teuer sein
Eine Beratung ist ein sinnvoller Schritt, um nicht nur die Angebote des eigenen Telefonanbieters in Betracht zu ziehen. Als unabhängiger Dienstleister bietet OZ-IT sehr gut ausgebildete Fachleute, die stets den Kundennutzen im Blick haben. Damit eröffnen sich vielfach neue Blickwinkel und auch Möglichkeiten bei der Umsetzung von Telekommunikationslösungen im Unternehmen.

Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne.